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Urlaub in Spanien - Sehenswürdigkeiten in Asturien

1.) San Julian de los Prados in unmittelbarer Nähe von Oviedo

Als das größte christliche Bauwerk galt bis ins 11. Jahrhundert die in den Jahren 812 bis 842 erbaute, präromanische Kirche San Julián de los Prados. Sie entstand zu Ehren zweier Märtyrer, dem Ehepaar Julián und Basilisa. Mancherorts ist die Kirche jedoch bekannter unter dem Namen Santullano, was auf den Erschaffer der darin zu findenden und recht berühmten Wandmalereien zurückgeführt werden kann. Die Wände des in Pumarín, am Stadtrand der Hauptstadt Oviedo gelegenen Prachtbaus faszinieren die Besucher durch farbenfrohe Symbole und Figuren. Aus gutem Grund gilt die San Julian de los Prados als Denkmal und wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe registriert. Das sehenswerte Holzdach wird ergänzt durch drei an der Stirnseite befindliche und mit einem Tonnen-Gewölbe bedeckte Apsiden. Die drei Schiffe der San Julián de los Prados wurden durch Rundbögen und Säulen voneinander getrennt. Oberhalb der Mittel-Kapelle ist ein geschlossener Raum zu finden, der jedoch höchst vermutlich nie einer bestimmten Funktion zugeführt wurde, sondern lediglich der Optik dienen sollte. Neben den drei Schiffen verfügt die Kirche über ein Kreuzschiff sowie drei Säulengänge, wovon zwei seitlich angeordnet sind.

2.) Camposagrado-Palast

Der barocke Palast Camposagrado, auch bekannt als Palacio de Camposagrado, wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut. Seinen vollständigen Namen, Palacio del Marqués de Camposagrado, verdankt dieses Denkmal dem dritten Marquis von Camposagrado namens José Manuel Bernaldo de Quirós. Der Architekt Francisco de la Riba hatte den in Avilés befindlichen Bau anfänglich als frei stehenden und zugleich kubischen Palast geplant. Der Architekt Pedro Antonio Menéndez stellte das Bauwerk zu späterer Zeit fertig. Er war es, der dem Palast noch einige barocke Elemente hinzufügte. Zwei bemerkenswerte Fassaden verzieren den Palast. Die Haupt-Fassade ist in Richtung des Valdecarzana Palasts zu bewundern und die zweite Fassade ist aus Richtung der Plaza de Porlier zu sehen. An ihr sind auch Elemente im Stil des Rokokos zu besichtigen. Ursprünglich wurde der Palacio de Camposagrado als Herrenhaus erbaut und genutzt. Da sich jedoch heutzutage im Palacio del Marqués de Camposagrado der Oberste Gerichtshof von Asturien befindet, ist das Gebäude bedauerlicherweise nur noch von außen zu besichtigen.

3.) Das historische Stadtzentrum von Oviedo

Oviedo lockt regelmäßig zahlreiche Besucher an; allein schon durch sein historisches Stadtzentrum. Die aus dem 16. Jahrhundert stammende, sehr sehenswerte Universität mit einer Fassade im Plateresken-Stil, der Palast des Markgrafen von San Félix, der Palacio del Marqués de Camposagrado und der Palast Toreno sollten unbedingt zu jedem Besuch Oviedos gehören. Gleiches gilt für die spätgotische Kathedrale San Salvador mit ihrem Turm, einem Säulengang und einem großem Rosetten-Fenster nebst der Heiligen Kammer „Càmara Santa“ mit ihrer bemerkenswerten Sammlung an Reliquien. Einige dieser Reliquien sind auch in den Wappen von Oviedo und des Fürstentums Asturien zu finden. Der Kern der Altstadt von Oviedo ist eine reine Fußgängerzone, so dass in aller Ruhe die zahlreichen der gemütlichen Apfelwein-Schenken, genannt Sidrerías, besucht werden können, ohne dass eine lästige Parkplatzsuche voran gehen muss. Das Museum der Schönen Künste, welches sich im vormaligen Palast Velarde befindet, und das Archäologische Museum im Kloster San Vicente, was auch vielzählige asturische Schätze aus der Bronzezeit und aus späteren Epochen beherbergt, begeistern die Besucher ebenfalls regelmäßig. An der Plaza de Alfonso II el Casto befinden sich die Paläste Valdecarzana und Rúa. Das Rathaus und die Kirche San Isidoro, welche beide aus dem 18. Jahrhundert stammen, sind an der Plaza de la Constitución zu finden. Die Plaza de Daoíz y Velarde spiegelt mit ihren bunten Häusern und den zahlreichen Bogengängen einen Teil der endlosen und bemerkenswerten Lebensfreude dieser Region wieder und sollte ebenfalls bei keinem Besuch Oviedos ausgelassen werden.

4.) Kathedrale Camara Santa

Dem Architekten Luis Menéndez Pidal und dem Bildhauer Victor Hevia ist es zu verdanken, dass die Kathedrale Cámara Santa in ihrem heutigen Zustand überhaupt besichtigt werden kann. Nachdem die Heilige Kammer im Jahr 1934 massiv beschädigt wurde, waren es die beiden Vorgenannten, die die Kathedrale in den Jahren 1938 bis 1942 aufwändig restaurierten. Die Cámara Santa ist der einzige Gebäude-Teil, der die Jahrhunderte überstanden hat. Sie wurde von Alfonso II dem Keuschen nach einem rechteckigen Grundriss entworfen. Die Heilige Kammer verfügt über zwei Etagen. Die untere Etage ist die Krypta der Heiligen Leocadia und verfügt über ein auf Lünetten ruhendes Tonnengewölbe. Bei der oberen Etage handelt es sich um die Kapelle des Heiligen Michael. Sie verfügt ebenfalls über ein Tonnengewölbe, in dem drei Stützbögen bewundert werden können, die von sechs Kaltstein-Säulen mit jeweils zwei angelehnten Apostel-Figuren getragen werden. Ursprünglich war dieses Tonnengewölbe in drei Züge unterteilt, von denen jedoch neben Fragmenten nur der erste, der Stirnteil, wirklich erhalten werden konnte. Über dem Eingangsportal befinden sich drei aus einer Passionsszene nachempfundene Köpfe. Die dazu gehörigen Körper wurden einst darunter gemalt. Diese ehemals bemerkenswerte Bemalung ist jedoch leider nicht mehr vorhanden. Die Cámara Santa dient noch heute der Aufbewahrung des Reliquienschreins, in dem zahlreiche Schätze verwahrt werden. Dazu zählen, neben vielen weiteren Reliquien und sonstigen religiösen Gegenstände, das Sieges- und das Engelskreuz. Ersteres ist im Wappen des Fürstentums Asturias zu finden, das Zweite floss in die Gestaltung des Wappens von Oviedo ein.

5.) Balesquida-Kapelle

Die Capilla de la Balesquida ist neben der Kapelle Santa Ana eine von zwei Nebenkapellen der Kirche Iglesia de San Tirso. Die Kirche wurde während der Herrschaft von Alfons II errichtet. Sie war ursprünglich Teil seiner Palast- und Kirchen-Anlage an der Costa Verde mit ihrem ozeanischen Klima. In der Capilla de la Balesquida befindet sich auch das Grab der Gründeren Balesquida Giraldey. Der romanische Bau stammt ursprünglich aus dem 9. Jahrhundert. Die Kapelle selbst wurde jedoch erst im 13. Jahrhundert erbaut. Ihr heutiger Zustand ist auf das 18. und 19. Jahrhundert zurückzuführen und letztendlich dem Mayordomo Pedro F. Del Campo zu verdanken. Die beiden Nebenkapellen Santa Ana und Capilla de la Balesquida rahmen die rechteckige Grundfläche der Kirche Ignesia de San Tirso mit ihren drei Schiffen und Bögen über den Säulen aus Marmor ein. Heutzutage befindet sich dort der Sitz der Bruderschaft Cofradía de la Balesquida. Zu Ehren der Balesquida finden regelmäßig zahlreiche heilige Festivitäten statt. La Balesquida ist ein regionales Fest in Oviedo, das unter anderem direkt an der Capilla de la Balesquida zu Ehren von Pedro F. Del Campo abgehalten wird.

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