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Urlaub in Spanien - Sehenswürdigkeiten in Navarra

1.) Das Rathaus von Pamplona

Das Rathaus von Pamplona befindet sich auf dem Plaza Consistorial, dem Mittelpunkt der Altstadt. Architektonische Stilrichtung des Rathauses ist die Zeit des Barocks, zeigt aber auch teilweise Anlehnung an die Klassik. Jedes Jahr am 6. Juli wird mit dem Abschuss einer Feuerwerksrakete das berühmte Stadtfest von Pamlona eröffnet. Das Gebäude hat ein bewegendes Leben hinter sich, nach zweimaligem Abriss baute man es 1951 wieder vollständig auf. Der einzige Teil der unberührt blieb ist die von Ordensbruder Jose Zay y Lorda entworfene Fassade. Besondere Aufmerksamkeit sollte man den verschiedensten Elemente an der Rathausfassade schenken. Dort findet man die Wappen von Pamplona und Navarra. Man erspäht Säulen im korinthischen, dorischen und ionischen Stil, aber auch eine Herkules-Statue kann man hier bewundern. Im Innenteil des Rathauses ist u.a. das Bürgermeisteramt angesiedelt. Im Plenarsaal, einem weiteren Raum im Inneren des Rathauses, werden in regelmäßigen Abständen Sitzungen des Stadtrates abgehalten. Das Stierrennen vom Pamplona führt direkt am Rathaus vorbei.

2.) Die Javier-Burg

Im Nordosten über den Dächern von Pamplona zeichnet sich die Javier-Burg ab. Diese Burg mit einer sehr imposanten Silhouette ist nach seinem Erbauer dem Heiligen Francisco Javier benannt. Erbaut im Mittelalter, galt die Javier-Burg als Verteidungungsanlage und heute ist sie für viele Gläubige Anlaufpunkt einer Pilgerfahrt. Diese Fahrt wird als „Javierada“ bezeichnet. Begonnen hat dieses pilgern im 19. Jahrhundert, Grund dafür war eine schreckliche Cholera-Epidemie und um das Volk von diesen Einflüssen zu befreien marschierte man zur Burg, um nach dem anstrengenden Aufstieg zusammen zu finden und eine Messe abzuhalten. Im Inneren der Burg findet man sehr viele Räume und Säle, die den unterschiedlichsten Gebrauchsmöglichkeiten zugeordnet waren. In der Santo Cristo Kapelle findet der Besucher eine wunderschöne aus Nussbaum geschnitzte Figur des Cristo de Javier. Die Figur entstand im 16. Jahrhundert und man sagt ihr erstaunliche Begebenheiten nach u.a. wie das Ausschwitzen von Blut als Javier starb. Eine weitere Besonderheit der Burg ist der Bergfried. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein unbewohnter Turm, der eher für die Verteidigung und den Ausguck benutzt wurde als wie oft üblich al Wohnmöglichkeit.42.818.333

3.) Die Santa Maria-Kathedrale

Die Santa Maria – Kathedrale erbaut im 14. und 15. Jahrhundert. Die meistens Kunstschätze der Stadt Pamplona befinden sich in dieser Kathedrale. Bevor die Santa Maria – Kathedrale dort von Karl dem III. erbaut wurde standen dort immer die Hauptkirchen der Stadt. Auch diese Kathedrale befindet sich an dem Jakobsweg, der seit einigen Jahr wieder zu neuem Ruhm gelangt ist. In der Kathedrale wurden die Rokkoko-Sakistrei und eine Küche mit einem imposanten Kamin untergebracht. Die Höhe des Kamins beträgt 27 m. In dem Diözesan-Museum kann der Besucher eine wundervolle Sammlung von Marienfiguren betrachten. Diese Figuren sind aus dem Mittelalter und wurden aus Holz geschnitzt. In der Santa Maria – Kathedrale befindet sich auch eine Sternkuppel. Unter dieser Kuppel befindet sich das Grab von Bischof Arnalt de Barbazan. Ein unbedingtes Muss beim Besuch der Kathedrale ist der Kreuzgang. Hier hat der Erbauer eine besondere Mischung aus Elementen der Architektur zusammengesetzt. Dort sind gerade Formen mit runden und filigrane Dekorationselemente mit spitzen Arkaden zu einem großen Ganzen vereint.

4.) Die Kathedrale von Tudela

Häufig findet man in Überlieferung gerade im südeuropäischen Bereich das neue Gebäude auf den Überresten von alten Gebäuden errichtet wurden. Bei der Kathedrale von Tudela ist das auch der Fall. Die Kathedrale im Stil der Zisterzienser wurde auf einer alten Moschee im 12. Jahrhundert errichtet und befindet sich auf dem Plaza Vieja. Im Baustil der Kathedrale vereinen sich verschiedene Epochen wie Barock, Gotik und Renaissance. Drei Bildhauer waren an der Erstehung beteiligt. In Spanien gilt die Kathedrale als Nationalmonument. Aufgeteilt ist die Kathedrale in 3 Portale. Das auffälligste und zugleich das Hauptportal ist das imposanteste. Diese Portal findet man auch unter dem Begriff Portal des jüngsten Gerichts. Erreichbar ist dieses Bauwerk über drei Eingänge, bestehend aus Südportal, Nordportal und dem Portada del Juicio Final. Im Inneren der Kathedrale kann der Besucher die unterschiedlichsten Kunstwerke betrachten. Dazu gehören u.a. die Weiße Jungfrau (Virgen Blanca) oder das Hauptaltarretabel von Pedro Diaz de Oviedo. Zweiteres stammt aus dem 15. Jahrhundert. Zur Kathedrale von Tudela gehört ebenfalls ein schöner Garten. Auch vom Garten aus lassen sich einige Besonderheiten wie die Säulenkapitelle der Kathedrale von Tudela ansehen.

5.) Die Stiftskirche von Roncesvalles

Hauptaufgabe der im 13. Jahrhundert in Auftrag gegebenen Stiftskirche sollte eigentlich die Unterkunft für Pilger darstellen, die sich auf dem Pilgerpfad befanden. Vorbild für die gotische Kirche war Notre Dame in Paris. Besonders Kunstliebhaber können hier auf ihre Kosten kommen. Zu den besonderen Kunstschätzen in der Stiftkirchen gehören ein Bild der Mutter Gottes mit Kind, welches komplett mit Silber überzogen ist. Außerdem kann man noch ein Schachspiel bewundern, welches keinem geringerem gehört als Karl dem Großen. Besonders schön anzusehen sind die Buntglasfenster im Kreuzgang der Augustinuskapelle. Die Kirche selbst besteht aus drei Schiffen, wobei die beiden Seitenschiffe halb so breit sind wie das Mittelschiff. Auch geschichtlich hat die Stiftkirche in der Nähe der Pyrenäen einiges zu bieten. An dieser Stelle fand eine bekannte Schlacht statt, die Schlacht von Roncesvalles. Aus dieser Schlacht entstand das Rolandslied. Sehr imposant im Gebäude der Stiftkirche ist die im 19. Jahrhundert erstellte Bibliothek. Wissenschaftler haben Zugang zu den 15.000 Büchern und dem Archiv.

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