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Urlaub in Spanien - Sehenswürdigkeiten im Baskenland

1.) Puente de Vizcaya

Die Puente de Vizcaya, oder zu Deutsch Biskaya-Brücke, ist eine 1893 eingeweihte Brückenkonstruktion. Erbaut wurde sie unter Leitung der Ingenieure Alberto Palacios Elissague und Ferdinand Arnodin. Die Brücke verbindet die Orte Portugalete und Getxo, die beide zum Ballungszentrum der Stadt Bilbao gehören. Die Brücke wird auch Puente de Portugalete oder Puente Palacio genannt, der häufigste Name jedoch ist Puente Colgante, was auf deutsch Hängebrücke bedeutet. Dieser Name ist leicht irreführend, da es sich im technischen Sinne nicht um eine Hängebrücke handelt. Die Brücke besteht aus zwei 45 Meter hohen Stahltürmen, die durch ein 160 Meter langes Stahlgerüst verbunden sind. An diesem Stahlgerüst ist eine Barke aufgehängt, die sich von einem Ufer zum anderen bewegen lässt. Auf dieser Barke können Autos und Personen transportiert werden. Die Brücke war weltweit die erste, die das Konzept einer Schwebefähre verwirklichte und diente als Beispiel für etwa 20 weitere Brücken, die in den Jahren um 1900 erbaut wurden. 2006 wurde die Brücke zum Weltkulturerbe erklärt, da sie von der UNESCO als eine der herausragenden Stahlbaukonstruktionen der Industriellen Revolution erachtet wird. Für Touristen ist insbesondere der Fußgängerüberweg im Innern des Stahlgerüsts interessant, den man mit einem Aufzug erreichen kann. Von dort oben hat man einen einmaligen Blick auf das Stadtviertel, den Fluss und die Hängefähre.

2.) Rathaus von San Sebastian

Das Rathaus von San Sebastian ist ein Bauwerk, das ursprünglich gar nicht als Rathaus vorgesehen war. Der ursprüngliche Bestimmungszweck dieses Gebäudes war ein Casino. Es wurde im Jahre 1887 erbaut und zur Einweihung war sogar die spanische Königin Maria Christina von Habsburg anwesend. Das Gebäude selbst besteht aus einem imposanten Bau, der mit Türmen und Kuppeln verziert, einen prachtvollen Anblick bietet. Da das Glücksspiel in Spanien im Jahre 1924 verboten wurde, musst das Casino jedoch schließen. Nachdem das Gebäude dann anschließend einige Jahre als Touristenzentrum gedient hatte, wurde es 1945 zum Sitz der Stadtverwaltung gemacht. Dazu wurden ab 1943 Umbaumaßnahmen unter der Leitung der Architekten Alday und Arizmendi durchgeführt. Der imposante Anblick des Bauwerks wird von der malerischen Lage direkt an der Küste unterstrichen. Das Rathaus Liegt an der La Concha- Bucht und direkt neben der Altstadt. Der Platz vor dem Gebäude lädt dazu ein sich dort eine Weile zu setzen und den beeindruckenden Anblick zu genießen.

3.) Vitoria - Gasteiz

Vitoria - Gasteiz ist die Hauptstadt des Baskenlandes. Vitoria ist der Name der Stadt auf spanisch, Gasteiz der Name auf baskisch. Traditionell wird angenommen, dass die Stadt im Jahre 581 gegründet worden ist. Dies wird in der neueren Forschung jedoch immer mehr bezweifelt und es wird angenommen, dass die Stadt auf einen fränkischen Ursprung zurückzuführen ist. Das Zentrum der Stadt wird durch mittelalterliche, insbesondere durch gotische Gebäude geprägt. Neben dem alten Stadkern sind die Plaza España und die Plaza de la Virgen Blanca touristische Sehenswürdigkeiten. Beide Plätze werden von beeindruckenden Gebäuden umrahmt, die sie zu architektonischen Gesamtkunstwerken machen, die viele Besucherin ihren Bann ziehen. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt nennt sich Los Arquillos. Dieses Gebäude wurde im XVII. Jahrhundert gebaut. Es sollte den Mittelalterlichen Stadtkern mit den im Bau befindlichen neueren Gebieten der Stadt verbinden. Da dabei jedoch ein beträchtlicher Höhenunterschied zu überwinden war, musste der Architekt Justo Antonio de Olaguíbel eine neuartige Technik entwickeln, um den Höhenunterschied auszugleichen. Von den vielen sehenswerten Kirchen der Stadt seien nur die zwei wichtigsten erwähnt. Die Catedral de Santa María oder Catedral Vieja ist ein gotischer Bau aus dem XIV Jahrhundert. Auch im Inneren sind gotische Kunstwerke zu betrachten, unter anderem Bilder von Rubens. Die Catedral de María Inmaculada oder Catedral Nueva ist ein neugotisches Bauwerk. Der imposante Bau wurde in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts errichtet. Darüber hinaus gibt es zahllose weitere Kirchen, Museen und Bauwerke, die der Besucher erkunden kann.

4.) Baum von Gernika

Baum von Gernika Beim Baum von Gernika, oder auf spanisch Guernica, handelt es sich um eine Eiche, die sich im baskischen Ort Guernica y Luno befindet. Er steht vor der Casa de las Juntas, einem politisch und historisch bedeutenden Gebäude. Der Baum symbolisiert die traditionellen Freiheiten von Biskaya, die auch auf das Baskenland übertragen werden. Der erste Baum, der árbol padre genannt wird, wurde im XIV. Jahrhundert gepflanzt. Als dieser im Jahre 1742 abgestorben ist, wurde er durch den árbol viejo ersetzt, der bis 1860 an dieser Stelle stand. Der darauffolgende árbol hijo stand bis 2005 am selben Platz und überlebte unter anderem das folgenschwere Bombardement durch die deutsche Luftwaffe im Jahre 1937. An dieser Stelle kann man viel über die Geschichte Biskayas und des Baskenlandes erfahren. Am anderen Ende des Platzes, in dessen Mitte der Baum von Gernika steht, befindet sich die Casa de las Juntas. Dabei handelt es sich um ein neoklassisches Bauwerk, das 1826 erbaut wurde. In diesem Gebäude tagten die Regierungen Biskayas und heutzutage befindet sich darin ein historisches Museum. Für Touristen, die sich über die Geschichte der Region informieren wollen, ist diese historische Stätte ein lohnendes Ziel.

5.) Die Salinen von Añana

Die Salinen von Añana sind Salzfelder, auf denen man die traditionelle Salzgewinnung beobachten kann. Im Valle Salado de Añana befindet sich eine Vielzahl an Quellen, die salzhaltiges Wasser an die Oberfläche befördern. Dieses Salz wird seit Jahrtausenden von der Bevölkerung gewonnen und die dortige Landschaft wurde vom Salzabbau so geprägt, dass dort ein einmaliges historisches Erbe entstand. Das salzhaltige Wasser wird über Kanäle zu Terrassen geleitet, auf denen das Wasser verdunstet, so dass das reine Salz übrig bleibt, dass dann genutzt werden kann. Da die Terrassen keine Steigung aufweisen dürfen, die Landschaft jedoch sehr hügelig ist, sind sie auf Stelzen gebaut. Das Wasser wird über teilweise Kilometer lange Kanäle zu den Terrassen überführt. Manche dieser Kanäle sind auf hohen Stelzen angebracht, um ein gleichmäßiges Gefälle zu gewährleisten. Diese Jahrtausende alten Terrassen in Kombination mit den bizarren Kanälen haben die Landschaft geprägt und so entstand ein einmaliger Anblick. Die Menschen der Region halten den traditionellen Salzabbau aufrecht, so dass der Besucher sich einen einmaligen Einblick in Jahrtausende alte Traditionen verschaffen kann. Es werden Führungen für Touristen angeboten, bei denen die Geschichte der Salzgewinnung in dieser Region sehr interessant erklärt wird.

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