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Urlaub in Spanien - Sehenswürdigkeiten in Valencia

1.) Lonja de la Seda

Die Lonja de la Seda ist ein beeindruckendes Beispiel der gotischen Baukunst. Nicht ohne Grund wurde das von 1482 bis 1533 errichtete damalige Handelszentrum zum Weltkulturerbe erklärt. Die Lonja de la Seda liegt gegenüber der Kirche Santos Juanes und des Zentralmarktes der Stadt. Der mit Zinnen versehene Turm, der Saal Consulado del mar, der Innenhof und der Säulensaal mit seinem Kreuzrippengewölbe zeigen die Macht und den Reichtum der mediterranen Handelsmetropole. Die Säulenhalle wird von 16 Meter hohen spiralförmigen Säulen gestützt. Das berühmte Sternengewölbe der großen Halle soll das Firmament symbolisieren. Jeden Sonntag erwacht die Lonja de la Seda in alter Handelstradition wieder zum Leben, wenn hier Briefmarken, Münzen und Bücher getauscht werden. Da der Bau der Lonja de la Seda nach dem Tod ihres Baumeisters Pere Compte von seinem Schüler fortgesetzt wurde, findet man auch Elemente der Renaissance in der spätgotischen Seidenbörse. Jedes Jahr im März finden im Rahmen des Frühlingsfestes, der „Fallas“, Festessen und Feuerwerke statt. Die dafür angefertigten satirischen Figuren aus Holz und Pappmaschee werden dann in der Säulenhalle der Lonja de la Seda ausgestellt. Samstags, Sonntags und an Feiertagen ist der Eintritt frei. An Werktagen beträgt der Eintritt 2 Euro.

2.) Palmenhain von Elche

Der Palmenhain von Elche besteht aus mehreren Parks, Plätzen und Gärten, die für ihre Palmenpracht berühmt sind. Sie ist eine der größten Palmenpflanzungen der Welt. Schon in der Frühzeit haben Seefahrer Palmensamen nach Elche gebracht. Dank der arabischen Gartenkunst sind die Palmenhaine bis heute erhalten geblieben. Das arabische Bewässerungssystem , das die Palmenoase in dem trockenen Gebiet von Elche möglich machte, ist bis heute funktionstüchtig. Einige der Palmen in Elche sind bis zu 300 Jahre alt. Die über 10000 Palmen, die die Stadt Elche schmücken, sind größtenteils Dattelpalmen. Jedes Jahr im Winter werden die Datteln der bis zu 30 Meter großen Palmen geerntet. Im Parque Municipal schaffen verschiedene Brunnen und Statuen in Mitten des Palmenmeers eine entspannende Kulisse für Spaziergänge. Auch im Moli del Real, einem Park mitten im Stadtzentrum, kann jeder Besucher das geschäftige Treiben der Stadt hinter sich lassen und sich im Schatten der Palmen ausruhen. Die größte und berühmteste Palme ist die kaiserliche Palme „Palmera Imperial“ im Huerta del Cura. Diese außergewöhnliche Palme hat sieben Arme und ist nach der Kaiserin Elisabeth von Österreich benannt. Die Kaiserin hatte im Jahre 1894 der Pflanzung der kaiserlichen Palme beigewohnt. Im Jahr 2000 wurde der Palmenhain von Elche von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

3.) Kathedrale von Valencia

Kathedrale von Valencia Die Kathedrale von Valencia ist das Schmuckstück der Altstadt von Valencia an der Plaza Bolivar. Mit dem Bau der römisch-katholische Kathedrale wurde im Jahr 1262 auf den Überresten einer Moschee begonnen. Das älteste an der Kathedrale, die Puerta del Palau, ist im romanischen Stil errichtet worden. Das zweite Portal, die Puerta de los Apostoles aus dem 14. Jahrhundert, ist gotisch. Jeden Donnerstag um 12 Uhr tagt hier seit dem Mittelalter das berühmte Wassergericht. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Gericht, das die gerechte Wasserverteilung unter den Bauern Valencias regeln soll. Im 18. Jahrhundert entstand die barocke Puerta de los Hierros. Der Legende nach beherbergt die Kathedrale von Valencia einen uralten Schatz, einen wertvollen Kelch aus Achat. Die Bewohner Valencias sind davon überzeugt, dass es sich dabei um den Heiligen Gral handeln soll. Der Kelch wird im Kapitelsaal aufbewahrt, in dem eine sternförmige Kuppel den Raum überspannt. Der El Micalet, ein achteckiger Glockenturm,wacht über die Kathedrale. Er stammt ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert. Die Glocke im oberen Teil des 50 Meter hohenTurms ist reichlich geschmückt. Der Treppenaufstieg zum El Micalet wird mit einer schönem Ausblick über Valencia und die 300 weiteren Glockentürme der Stadt belohnt. An Sonntagen ist der Turm jedoch geschlossen.

4.) Torres de Serranos

Die Torres de Serranos waren früher Teil der Stadtmauer Valencias. Majestätisch heben sich die steinernen Türme vom moderneren Stadtbild Valencias ab. Nachdem die Stadtmauer im Laufe der Zeit abgetragen worden war, blieb das Eingangstor der Torres de Serranos am Nordrand der Stadt stehen. Die seither freistehenden Türme wurden Ende des 14. Jahrhunderts errichtet und dienten als Zugang zum mittelalterlichen Valencia. Reisende wurden hier eingelassen, unwillkommene Besucher abgewehrt. Von den Torres de Serranos führte früher eine Straße in Richtung Norden, nach Barcelona. Der Baumeister Pere Balaguer schuf die fünfeckigen Türme im gotischen Stil. Die einzelnen Türme sind über ein Rundbogentor miteinander verbunden. Im 16. Jahrhundert wurden die Torres de Serranos in ein Gefängnis umfunktioniert, in dem aber nur reiche und adlige Gefangene inhaftiert waren. Heute können die burgähnlichen Türme besichtigt werden. Von der Plaza Serranos aus können die Türme bestiegen werden. Oben angekommen hat man einen weiten Panoramablick über die Dächer von Valenzia. Die beiden Zwillingstürme, die auf Römischen Fundamenten errichtet wurden, schauen auf das Flussbett des Turia herab. Im Museo Maritimo, das die Türme beherbergen, können Besucher mehr über die Geschichte der Spanischen Seefahrt erfahren. Montags sind die Türme geschlossen.

5.) Barrio del Carmen

Das Barrio del Carmen ist das wohl farbenfroheste Viertel Valenzias. In den schmalen Gassen der Altstadt finden Besucher das stimmungsvolle, alte Valenzia. Neben Blumen- und Souvenirläden gibt es hier zahlreiche kleine Bars und Restaurants, die zum gemütlichen Essen und Genießen einladen. Einige der alten Häuser wurden renoviert, andere stehen halb verfallen noch wie vor Hundert Jahren da. Genau diese Kombination von alt und neu macht den besonderen Charme des Barrio del Carmen aus. So zog es auch viele Künstler und junge Designer in die Altstadt, die hier kleine Boutiquen und Galerien eröffnet haben. Auf der Plaza del Carmen lässt es sich unter Orangenbäumen und an erfrischenden Brunnen auch in der Mittagshitze entspannen. Besonders abends zieht es Jung und Alt ins Barri del Carmen, wenn aus den Bars Musik der verschiedensten Richtungen ertönt. Hier treffen sich Jazz- und Metalfans, Punks, Yuppies und viele andere Nachtschwärmer. Die beliebtesten Straßen des Altstadtviertels sind die Calle Caballeros, die Calle Quardt, die Calle Baja und die Calle Alta. Ein Spaziergang durch das Barri del Carmen wird mit schönen Eidrücken vom alten Valenzia und seiner Lebensart belohnt.

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